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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
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werden sie, Engländer des Himmels, unbekümmertob unseres Hilferufs und unseres Verblutens, herz-los und mit bleiernem Blick auf den Todeskampfder Völker herabschancn^)? Oder hat der DichterRecht, welcher behauptet hat, so wie wir die Affenhassen, weil sie von allen Sängcthicrcn uns selberam ähnlichsten schauen und dadurch unfern Stolzkränken, so seien den Göttern auch die Menschenvcrhasst, die, nach ihrem eigenen Bildnisse erschaffen,mit ihnen selber so viel beleidigende Ähnlichkeithaben; so dass die Götter, je größer, schöner, gott-glcichcr die Menschen sind, sie desto grimmiger durchMißgeschick verfolgen und zu Grunde richten, wäh-rend sie die kleinen, häßlichen, säugcthicrlichcrenMenschen gnädigst verschonen und im Glücke gedeihenlassen. Wenn diese letzte traurige Ansicht wahr ist,so sind freilich die Franzosen ihrem Untergängenäher als Andere! Ach, möge das Ende ihres Kai-sers noch frühzeitig die Franzosen belehren, was vondem Großsinn Englands zu erwarten ist! Hat derBcllcrophon diese Chimäre nicht längst cutführt?Möge Frankreich sich niemals auf England verlassen,wie Polen aus Frankreich!

*) Die beiden nächsten Sätze fehlen in der neuestenfranzösischen Ausgabe.

Der Herausgeber.