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können. So ist das Mcdaillcnkabinctt eine Beutevon Dieben geworden, die dessen Schätze gewissnicht aus numismatischer Liebhaberei gestohlen haben,sondern um sie direkt in den Schmclzticgcl wandernzu lassen. Welch ein Verlust für die Wissenschaften,da unter den gestohlenen Antiquitäten nicht bloßdie seltensten Stücke, sondern vielleicht auch die ein-zigen Exemplare waren, die davon übrig geblieben!Der Untergang dieser alten Münzen ist unersetzbar;dcnü die Alten können sich doch nicht noch einmalniedersetzen und neue fabricicrcn. Aber es ist nichtbloß ein Verlust für die Wissenschaften, sonderndurch den Untergang solcher kleinen Denkmäler vonGold und Silber verliert das Leben selbst den Aus-druck seiner Realität. Die alte Geschichte klängewie ein Märchen, wären nicht die damaligen Geld-stücke, das Realste jener Zeiten, übrig geblieben,um uns zu- überzeugen, dass die alten Völker undKönige, wovon wir so Wunderbares lesen, wirklichexistiert haben, dass sie keine müßigen Phantasic-gcbildc, keine Erfindungen der Dichter sind, wiemanche Schriftsteller behaupten, die uns überredenmöchten, die ganze Geschichte des AltcrthnmS, allegeschriebenen Urkunden desselben, seien im Mittel-alter von den Mönchen geschmiedet worden. Gegensolche Behauptungen enthielt das hiesige Medaillen-