liegt, wie schon oben angedeutet, ein geheimnis-voller Schleier über jener Vcrschwörungsgcschichte.Es hieß, man habe die ganze königliche Familie,mitsammt der großen Gesellschaft, die in den Tni-lericn versammelt gewesen, ermorden wollen, manhabe den Concicrge des Louvre gewonnen, umdurch die große Galeric desselben unmittelbar inden Tanzsaal der Tnilericn eindringen zu können,ein Schuss sei dort gefallen, der dem Könige ge-golten, ihn aber nicht getroffen, mehrere hundertIndividuen seien arretiert worden u. s. w. DenNachmittag fand ich vor der Gartenseite der Tui-lcrien noch eine große Menge Menschen, die nachden Fenstern hinaufschnutcn, als wollten sie denSchnss sehen, der dort gefallen. Einer erzählte,Pcrier sei die vorige Nacht zu Pferde gestiegen undgleich nach der Ruc des Prouvaires geritten, alsdort die Berschworncn verhaftet und ein Polizei-agcnt gctödtct worden. Man habe den Pavillon deFlore in Brand stecken, und von außen den Pa-villon Marfan angreifen wollen. Der König, hießes, sei sehr betrübt. Die Weiber bedauerten ihn,die Männer schüttelten unwillig den Kopf. DieFranzosen verabscheuen allen nächtlichen Mord. Inden stürmischen Revolutionszeiten wurden die schreck-lichsten Thatcn offenkundig und bei Tageslicht aus-
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