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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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an Napoleon hängt. Dcsshalb werden auch die Miss-vergnügten, wenn sie einmal etwas Entscheidendeswagen, damit anfangen, dass sie den jungen Napo-polcon proklamieren, um sich der Sympathie derMassen zu versichern.Napoleon" ist für die Fran-zosen ein Zauberwort, das sie elektrisiert und be-täubt. Es schlafen tausend Kanonen in diesem Namen,eben so wie in der Säule des Vcndomcplatzes, unddie Tuilericn werden zittern, wenn einmal dieseKanonen erwachen. Wie die Juden den Namen ihresGottes nicht eitel aussprachen, so wird hier Napo-leon selten bei seinem Namen genannt, und er heißtimmerder Mann," I'lloirnriö. Aber sein Bildsieht man überall, in Kupferstich und Gips, in Me-tall und Holz, und in allen Situationen. Auf allenBoulevards und Karrcfours stehen Redner, die ihnpreisen, den Mann, Volkssängcr, die seine Thatcnbesingen. Als ich gestern Abend beim Nachhause-gehcn in ein einsam dunkles Gässchcn gcricth, standdort ein Kind von höchstens drei Jahren vor einemTalglichtchen, das in die Erde gesteckt war, undlallte ein Lied zum Ruhme des großen Kaisers. Alsich ihm einen Sou ans das ausgebreitete Taschen-tuch hinwarf, rutschte Etwas neben mir, welchesebenfalls um einen Son bat. Es war ein alterSoldat, der ebenfalls von dem Ruhme des großen