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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
Seite
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Gewiss, dieser Gartenbau ist eine kolossale Thor-hcit und gicbt den König den gehässigsten Anschul-digungen preis. Man kann ihn sogar als eine sym-bolische Handlung interpretieren. Ludwig Philippzieht einen Graben zwischen sich und dem Volke,er trennt sich von demselben auch sichtbar. Oder hater das Wesen des konstitutionellen Königthums soklcinmüthig aufgefasst und so knrzsinnig begriffen,dass er meint, wenn er dem Volke den größcrnThcil des Gartens überlasse, so dürfe er den klei-ner» Thcil desto ausschließlicher als Privatgärtchcnbesitzen? Nein, das absolute Königthum mit seinemgroßartig egoistischen Ludwig XIV., der statt desll,'etat o'sst rnosi auch sagen konnte iUss tnilsriöse' est inosi erschiene alsdann viel herrlicher als diekonstitutionelle Volkssouveränctät mit ihrem LudwigPhilipp I., der angstvoll sein Privatgärtchcn abgrenztund ein kümmerliches sillraonir elles sei in Anspruchnimmt. Man sagt, dass der ganze Bau im Früh-jahre vollendet werde. Alsdann wird auch das neueKönigthum, das jetzt noch so wenig ausgebaut undnoch so kalkfrisch ist, etwas fertiger aussehen. Seinegegenwärtige Erscheinung ist im höchsten Grade un-wohnlich. In der That, wenn man jetzt die Tuilc-rien von der Gartenseite betrachtet, und all jenesGraben und Umgraben, das Versetzen der Statuen,