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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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und spaziert jetzt mit seinem sorglosen Gesichte undmit Hut und Regenschirm durch die weltgeschicht-lichen Gemächer der Tuilericn. Man sagt, die Kö-nigin habe sich sehr gesträubt, dieses „Haus desUnglücks" zu bewohnen. Vom Könige will manwissen, er habe dort in der ersten Nacht nicht sogut wie gewöhnlich schlafen können, und sei vonallerlei Visionen heimgesucht worden; z. B. MarieAntoincttc habe er mit zornsprühcnden Nüstern, wieeinst am 10. August, umherrennen sehen; dann habeer das hämische Gelächter jenes rothen Männlcinsgehört, daö sogar manchmal hinter Napoleon'sRücken vernehmlich lachte, wenn Dieser eben seinestolzesten Befehle im Audicnzsaale erthcilte"); end-lich aber sei St. Denis zu ihm gekommen und habeihn im Namen Ludwig's XVI. auf Guillotinen her-ausgefordert. St. Denis ist, wie männiglich weiß,der Schutzpatron der Könige von Frankreich, bekannt-lich ein Heiliger, der mit seinem eigenen Kopfe inder Hand dargestellt wird.

Bedenklicher als alle Gespenster, die im In-nern des Schlosses lauern mögen, sind die Thor-

„endlich aber sei St, Denis ihm erschienen, der, wiegewöhnlich, seinen eigenen Kopf in der Hand trug," schließthier der obige Absatz in der neuesten französischen Ausgabe.

Der Herausgeber.