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des vcrfchmtcn Geschlechts. Es wäre aber ungerecht,wenn die Menschen diesen Unterschied nicht aner-kenntcn.s
Ich glaube, Ludwig Philipp ist kein unedlerMann, der auch gewiss nicht das Schlechte will,und der nur den Fehler hat, sden angcbornen Nei-gungen seiner Geburtsgenossen nachzugeben undj seineigenstes Lebensprincip zu verkennen. Dadurch kanner zu Grunde gehen. Denn, wie Sallust tiefsinnigausspricht, die Regierungen können sich nur durchDasjenige erhalten, wodurch sie entstanden sind, soz. B. dass eine Regierung, die durch Gewalt ge-stiftet worden, sich auch nur durch Gewalt erhält,nicht durch List, und so umgekehrt. Ludwig Philipphat vergessen, dass seine Regierung durch das Prin-cip der Volkssouveränetät entstanden ist, und intrübseligster Verblendung möchte er sie jetzt durcheine Quasilegitimität, durch Verbindung mit abso-luten Fürsten und durch Fortsetzung der Restau-rationspcriode, zu erhalten suchen. Dadurch geschiehtes, dass jetzt die Geister der Revolution ihm grollen,sihn fast noch mehr verachten als sie ihn hassen,jund unter allen Gestalten ihn befehden. Diese Fehdeist jedenfalls noch gerechter als die Fehde gegen dievorige Regierung, welche dem Volke Nichts verdankte,und sich ihm gleich Anfangs offen feindlich entgegen-