werden sollte, wie wir hübsch gemäßigt bleibenmüsstcn, damit die Zugeständnisse nicht erzwungenund dadurch ungcdeihlich würden, wie sie wohl selbsteinsähen, dass man die Freiheit uns nicht ohneGefahr länger vorenthalten könne . . Ja, wirsind wieder Düpes geworden, und wir müssen ein-gestehen, dass die Lüge wieder einen großen Triumpherfochten und neue Lorbcrcn eingeerntet. In derThat, wir sind die Besiegten, und, seit die heroischeÜbcrlistuug auch officiell beurkundet worden, seit derPromulgation der dcplorabcln Bundcstagsbeschlüssevom 28. Junius, erkrankt uns das Herz in derBrust vor Kummer und Zorn.
Armes, unglückliches Vaterland! welche Schandesteht dir bevor, wenn du sie erträgst, diese Schmach!welche Schmerzen, wenn du sie nicht erträgst!
Nie ist ein Volk von seinen Machthaber» grau-samer verhöhnt worden. Nicht bloß, dass jene Buu-dcstagsordonnanzen voraussetzen, wir ließen unsAlles gefallen — man möchte uns dabei noch einreden,es geschehe uns ja eigentlich gar kein Leid oderUnrecht. Wenn ihr aber auch mit Zuversicht aufknechtische Unterwürfigkeit rechnen durftet, so hattetihr doch kein Recht, uns für Dummköpfe zu halten.Eine Hand voll Junker, die Nichts gelernt habenals ein bisschcn Nosstäuschcrci, Voltcschlagcn, Bcchcr-
H eine'S Werke. Bd. VIII. I