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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
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daher, was ich bisher nie gethan habe, solche Be-sprechungen jetzt manchmal erwähnen werde, so wirdman hoffentlich Wohl einsehen, dass nicht die per-sönlichen Empfindlichkeiten des Schriftstellers, son-dern die allgemeinen Interessen des Burgers dasWort hervorrufen. Leider sind jetzt, wie gesagt, außerden politischen Blättern, sehr wenig deutsche Tages-erzeugnissc in Paris sichtbar. Ich vermisse sie un-gern, in jeder Hinsicht. Wahrlich, in dieser gran-diosen Stadt, wo alle Tage ein Stück Weltgeschichtetragiert wird, wäre es pikant, sich manchmal gegen-sätzlich mit unserer heimischen Misere zu beschäf-tigen. Ein junger Mann hat mir jüngst geschrieben,dass er voriges Jahr einige Schmähungen gegenmich drucken lassen, welches ich ihm nicht übelnehmen möchte, da ihn meine antinationale Gesin-nung in Leidenschast gesetzt, und er im patriotischenZorne seiner Worte nicht mächtig war; dieser jungeMann hätte auch so artig sein sollen, mir einExcmplärchen seines Opus mitzuschicken. Er scheintzu der böotischen Partei in Deutschland zu gehören,deren Unmuth gegendie französische Partei" sehrverzeihlich ist; ich verzeihe ihm von Herzen. Eswäre mir aber wirklich lieb gewesen, wenn er mirdas Opus selbst geschickt hätte. Da lob' ich mir diesodomitischc Partei in Deutschland, die mir ihre