daher, was ich bisher nie gethan habe, solche Be-sprechungen jetzt manchmal erwähnen werde, so wirdman hoffentlich Wohl einsehen, dass nicht die per-sönlichen Empfindlichkeiten des Schriftstellers, son-dern die allgemeinen Interessen des Burgers dasWort hervorrufen. Leider sind jetzt, wie gesagt, außerden politischen Blättern, sehr wenig deutsche Tages-erzeugnissc in Paris sichtbar. Ich vermisse sie un-gern, in jeder Hinsicht. Wahrlich, in dieser gran-diosen Stadt, wo alle Tage ein Stück Weltgeschichtetragiert wird, wäre es pikant, sich manchmal gegen-sätzlich mit unserer heimischen Misere zu beschäf-tigen. Ein junger Mann hat mir jüngst geschrieben,dass er voriges Jahr einige Schmähungen gegenmich drucken lassen, welches ich ihm nicht übelnehmen möchte, da ihn meine antinationale Gesin-nung in Leidenschast gesetzt, und er im patriotischenZorne seiner Worte nicht mächtig war; dieser jungeMann hätte auch so artig sein sollen, mir einExcmplärchen seines Opus mitzuschicken. Er scheintzu der böotischen Partei in Deutschland zu gehören,deren Unmuth gegen „die französische Partei" sehrverzeihlich ist; ich verzeihe ihm von Herzen. Eswäre mir aber wirklich lieb gewesen, wenn er mirdas Opus selbst geschickt hätte. Da lob' ich mir diesodomitischc Partei in Deutschland, die mir ihre
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten