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7 (1861) Über Deutschland : Th. 3
Entstehung
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logie des Walfisches. Auch die Legende, die wirihm hier nacherzählen, ermangelte nicht einer solchenLobspcndc. Der Walfisch, sagte Niels Andersen, seinicht bloß das größte, sondern auch das schönsteThier. Aus den zwei Naslöchcrn auf seinem Kopfesprängen zwei kolossale Wasserstrahlen, die ihm dasAnsehen eines wunderbaren Springbrunnens gäben,und gar besonders des Nachts im Mondschein einenmagischen Effekt hervorbrächten. Dabei sei er gut-müthig, fricdlicbig, und habe viel Sinn für stillesFamilienleben. Es gewähre einen rührenden Anblick,wenn Vater Walfisch mit den Seinen auf einerUngeheuern Eisscholle sich hingelagcrt, und Jungund Alt sich um ihn her in Licbcsspielcn und harm-losen Neckereien überböten. Manchmal springen siealle auf einmal ins Wasser, um zwischen den großenEisblöckcn Blindekuh zu spielen. Die Sittcnreinheitund die Keuschheit der Walfische wird weit mehrgefördert durch das Eiswasser, worin sie beständigmit den Flossen herumschwänzeln, als durch mora-lische Principicn. Es sei auch leider nicht zu leugnen,dass sie keinen religiösen Sinn haben, dass sie ganzohne Religion sind —

Ich glaube, Das ist ein Jrrthnm — unterbrachich meinen Freund, -— ich habe jüngst den Berichteines holländischen Missionärs gelesen, worin Dieser