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O deutsches Vaterland! thcurcs deutschesVolk! ich bin dein Kunz von der Rosen. DerMann, dessen eigentliches Amt die Kurzweil, undder dich nur belustigen sollte in guten Tagen, erdringt in deinen Kerker zur Zeit der Roth; hierunter dem Mantel bringe ich dir dein starkesSccptcr und die schöne Krone -— erkennst du michnicht, mein Kaiser? Wenn ich dich nicht befreienkann, so will ich dich wenigstens trösten, und dusollst Jemanden um dich haben, der mit dir schwatztüber die bedränglichste Drangsal, und dir Mutheinspricht, und dich lieb hat, und dessen besterSpaß und bestes Blut zu deinen Diensten steht.Denn du, mein Volk, bist der wahre Kaiser, derwahre Herr der Lande — dein Wille ist souve-rän und viel legitimer, als jenes purpurne Rsl«zst notrs zziaisir, das sich auf ein göttliches Rechtberuft, ohne alle andre Gewähr als die Salbade-reien geschorener Gaukler — dein Wille, meinVolk, ist die alleinig rechtmäßige Quelle allerMacht. Wenn du auch in Fesseln daniederliegst,so siegt doch am Ende dein gutes Recht, es nahtder Tag der Befreiung, eine neue Zeit beginnt —meiy Kaiser, die Nacht ist vorüber, und draußenglüht das Morgenroth.