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als französisches Evangelium, unsere Zeit begeistert.Mit jener Religion Christi vergleiche man die ver-schiedenen Christcnthümer, die in den verschiedenenLändern als Staatsreligioncn konstituiert worden,z. B. die römisch apostolisch katholische Kirche, odergar jenen Katholicismus ohne Poesie, den wir als(Mnrell ok LnAlanci herrschen sehen, jeneskläglich morsche Glaubensskelctt, worin alles blü-hende Leben erloschen ist! Wie den Gewerben, istauch den Religionen das Monopolsystem schädlich,durch freie Konkurrenz bleiben sie kräftig, und siewerden erst dann zu ihrer ursprünglichen Herrlich-keit wieder erblühen, sobald die politische Gleich-heit der Gottesdienste, so zu sagen die Gewerbe-freiheit der Götter eingeführt wird.
Die edelsten Menschen in Europa haben eslängst ausgesprochen, dass dieses das einzige Mit-tel ist, die Religion vor gänzlichem Untergang zubewahren; doch die Diener derselben werden eherden Altar selbst aufopfern, als dass sie von Dem,was darauf geopfert wird, das Mindeste verlierenmöchten; eben so wie der Adel eher den Thronselbst und Hochdcnjenigcn, der Hochdarauf sitzt, demsichersten Verderben überlassen würde, als dass ermit ernstlichem Willen die ungerechteste seiner Ge-rechtsame aufgäbe. Ist doch das affektierte Interesse