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vorzugsweise dotiert werden, und zur Erhaltungdieser Dotationen ihrerseits verpflichtet sind, denStaat zu vertreten, und solchermaßen eine Handdie andere wäscht, die geistliche die weltliche, undumgekehrt, und ein Wischwasch entsteht, der demlieben Gott eine Thorheit und den Menschen einGreuel ist. Hat nun der Staat Gegner, so werdenDiese auch Feinde der Religion, die der Staat be-vorrechtet und die desshalb seine Alliierte ist; undselbst der harmlose Gläubige wird misstrauisch,wenn er in der Religion auch politische Absichtwittert. Am widerwärtigsten aber ist der Hochmuthder Priester, wenn sie für die Dienste, die sie demStaate zu leisten glauben, auch auf dessen Unter-stützung rechnen dürfen, wenn sie für die geistigeFessel, die sie ihm, um die Völker zu binden, ge-liehen haben, auch über seine Bajonette verfügenkönnen. Die Religion kann nie schlimmer sinken,als wenn sie solchermaßen zur Staatsrcligion er-hoben wird, es geht dann gleichsam ihre innereUnschuld verloren, und sie wird so öffentlich stolz,wie eine deklarierte Mätresse. Freilich werden ihrdann mehr Huldigungen und Ehrfurchtsversiche-rnngen dargebracht, sie feiert täglich neue Siegein glänzenden Proccssionen, bei solchen Triumphentragen sogar bonapartistischc Generäle ihr die Kerzen