pDrastischc in einem solchen Gedichte hätte einemPlaten meisterhaft gelingen müssen, seine eigeneGefühlsrichtung wäre ihm dabei zu statten gekom-men, er hätte manchmal wie eine Nachtigall nurdie Regungen der eigenen Brust zu besingen ge-braucht, er hätte ein Stück geliefert, das, wennder gasclige Jffland noch lebte, gewiss in Berlingleich einstudiert worden wäre, und das man auchjetzt auf Privatbühncn geben würde. Ich kann mirnichts Vollendeteres denken, als den SchauspielerWurm in der Nolle eines solchen Ödipus. Erwürde sich selbst übertreffen. Dann finde ich esauch nicht politisch vom Grasen, dass er in seinemLustspiele versichert, er habe „wirklichen Witz."Oder arbeitet er vielleicht auf den Überraschungs-cffckt, auf den Theatcrkonp, dass dadurch dasPublikum beständig Witz erwarten, und dieser amEnde doch nicht erscheinen soll? Oder will er viel-mehr das Publikum aufmuntern, den Wirkt. Geh.Witz im Stücke zu suchen, und das Ganze wärenur ein Blindekuhspicl, wo der Platcn'schc Witzso schlau ist, sich nie ertappen zu lassen? Dcsshalbvielleicht ist auch das Publikum, das sonst beiLustspielen zu lachen Pflegt, bei der Lektüre desPlaten'schen Stücks so verdrießlich, es kann denversteckten Witz nicht finden, vergebens piept der
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