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niedersetze und Dukaten beschneide, wie ich amSabbath mit langbärtigen Mauscheln zusammen-hocke und den Talmud singe, wie ich in der Oster-nacht einen unmündigen Christen schlachte und ausMalice immer einen unglücklichen Schriftsteller dazuwähle — Nein, lieber Leser, ich will dich nicht be-lügen,. solche gute ausgemalte Bilder stehen nicht imKönig Ödipus, und dass sie nicht darin stehen,Das nur ist der Fehler, den ich tadele. Der GrasPlatcn hat zuweilen die besten Motive, und weißsie nicht zu benutzen. Hätte er nur ein bischenmehr Phantasie, so würde er mich wenigstens alsgeheimen Pfändervcrlcihcr geschildert haben; welchekomische Scencn hätten sich dargeboten! Es thutmir in der Seele weh, wenn ich sehe, wie sich derarme Graf jede Gelegenheit zu guten Witzen vor-beigehen lassen! Wie kostbar hätte er Raup ach be-nutzen können als Tragödien-Rothschild, bei demdie königlichen Bühnen ihre Anleihen machen! DenÖdipus selbst, die Hauptperson seines Lustspiels,hätte er durch einige Modifikationen in der Fabeldes Stückes ebenfalls besser benutzen können. Stattdass er ihn den Vater Lajos tödten, und die MutterJokaste Heirathen ließ, hätte er es im Gcgcnthcilso einrichten sollen, dass Ödipus seine Muttertödtct und seinen Vater heirathet. Das dramatische