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Ich habe Gründe zu vermnthcn, dass der HerrGraf an seine eigne Prahlerei nicht geglaubt, unddass er, dürftig im Leben wie in der Literatur, viel-mehr für das Bedürfnis des Augenblicks sein eigneranpreisender Rnffiano sein musste, in der Literaturwie im Leben. Daher in beiden die Erscheinungen,von denen man sagen konnte, dass sie mehr einpsychologisches als ästhetisches Interesse gewährten,daher zu gleicher Zeit die weinerlichste Scclencr-schlaffung und der erlogene Übermnth, daher dasklägliche Dünnethun mit baldigem Sterben unddas drohende Dickthun mit künftiger Unsterblichkeit,daher der auflodernde Bettelstolz und die schmach-tende Unterthänigkeit, daher das beständige Klagen,„dass ihn Cotta verhungern lasse," und wiederumKlagen, „dass ihn Cotta verhungern lasse," daherdie Anfälle von Katholicismus u. s. w.
Ob's dem Grafen mit dem KatholicismusErnst ist, daran zweifle ich. Ob er überhauptkatholisch geworden ist, wie einige seiner hochge-borenen Freunde, Das weiß ich nicht. Dass eres werden wolle, erfuhr ich zuerst aus öffentlichenBlättern, die sogar hinzufügten, der Gras Platcnwerde Mönch und ginge ins Kloster. Böse Zungenmeinten, dass ihm das Gelübde der Arinuth unddie Enthaltung von Weibern nicht schwer fallen