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ausgeübt habe, ich will den Grafen Platen, demes saurer und nüchterner ergangen, um so mehrpreisen, ich will von ihm rühmen, dass kein Seil-tänzer in Europa so gut wie er auf schlaffenGaselen balanciert, dass Keiner den Eiertanz über
so gut cxccutiert wie er, dass Keiner sich so gutwie er auf den Kopf stellt. Wenn ihm auch dieMusen nicht hold sind, so hat er doch den Geniusder. Sprache in seiner Gewalt, oder vielmehr erweiß ihm Gewalt anznthun; -— denn die freieLiebe dieses Genius fehlt ihm, er muss auch diesemZungen beharrlich nachlaufen, und er weiß nur dieäußeren Formen zu erfassen, die trotz ihrer schönenNündung sich nie edel aussprechen. Nie sind tiefeNaturlaute, wie wir sie im Volksliede, bei Kindernund anderen Dichtern finden, aus der Seele einesPlaten hervorgebrochen oder offenbarungsmäßig her-vorgeblüht; den beängstigenden Zwang, den er sichanthun muss, um Etwas zu sagen, nennt er eine„große That in Worten" — so gänzlich unbekanntmit dem Wesen der Poesie, weiß er nicht einmal,dass das Wort nur bei dem Rhetor eine That ist,