immer belastet mit allen Servituten eines ächtenPatito.
Die treue Ausdauer dieser beiden Anbeter einerlängst ruinierten Schönheit mag vielleicht Gewohn-heit sein, vielleicht Pictas gegen frühere Gefühle,vielleicht nur das Gefühl selbst, das sich von derjetzigen Beschaffenheit seines ehemaligen Gegen-standes ganz unabhängig gemacht hat, und diesen nurnoch mit den Augen der Erinnerung betrachtet.So sehen wir oft alte Leute an einer Straßeneckein katholischen Städten vor einem Madonnenbildekniccn, das so verblüfft und verwittert ist, dass nurnoch wenige Spuren und Gesichtsumrisse davonübrig geblieben sind, ja dass man dort vielleichtNichts mehr sieht als die Nische, worin cö gemaltstand, und die Lampe, die etwa noch darüber hängt;aber die alten Leute, die mit dem Rosenkranz inden zitternden Händen dort so andächtig kniecn,haben schon seit ihren Jugendjähren dort gekniet,Gewohnheit treibt sie immer um dieselbe Stundezu demselben Fleck, sie merkten nicht das Erlöschendes geliebten Heiligenbildes, und am Ende machtdas Alter ja doch so schwachsichtig und blind, dasses ganz gleichgültig sein mag, ob der Gegenstandunserer Anbetung überhaupt noch sichtbar ist odernicht. Die da glauben, ohne zu sehen, sind aus