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2 (1861) Reisebilder : Th. 2
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nicht ihre Gesundheit zu Grunde reitet! SahenSie nicht eben den langen, magern Engländer, derauf seinem magern Gaul hinter ihr herjagte wiedie galoppierende Schwindsucht? Das Volk reitetzu leidenschaftlich, giebt alles Geld in der Weltfür Pferde aus. Lady Maxfield's Schimmel kostetdreihundert goldnc, lebendige Louisd'ore — ach!und die Louisd'ore stehen so hoch und steigen nochtäglich.

Ja, die Louisd'ore werden noch so hoch stei-gen, dass ein armer Gelehrter, wie Unsereiner, siegar nicht mehr wird erreichen können.

Sie haben keinen Begriff davon, Herr Dok-tor, wie viel Geld ich ausgeben mnss, und dabeibchelfe ich mich mit einem einzigen Bedienten, undnur wenn ich in Rom bin, halte ich mir einenKapellan für meine Hauskapclle. Sehen Sie, dakommt mein Hyacinth.

Die kleine Gestalt, die in diesem Augenblickbei der Windung eines Hügels zum Vorschein kam,hätte vielmehr den Namen einer Feucrlilje verdient.Es war ein schlotternd weiter Scharlachrock, über-laden mit Goldtressen, die im Sonncnglanze strahl-ten, und ans dieser rothen Pracht schwitzte einKöpfchen hervor, das mir sehr wohlbekannt zu-nickte. Und wirklich, als ich das blässlich bcsorgliche