keine Gedanken haben, und halten lange Redenund schreiben dicke Bücher, und wenn man sie hört,so preisen sie die alleinseligmachende Quelle derGedanken, nämlich die Vernunft, und wenn mansie sieht, so treiben sie Mathematik, Logik, Stati-stik, Maschinen-Verbesserung, Bürgersinn, Stall-fütteruug u. s. w. — und wie der Affe um solächerlicher wird, je mehr er sich mit dem Menschenähnlich zeigt, so werden auch jene Narren destolächerlicher, je vernünftiger sie sich gebärden. An-dere Häuptlinge der großen Armee sind offenher-ziger, und gestehen, dass ihr Vcrnunfttheil sehrgering ausgefallen, dass sie vielleicht gar Nichtsvon der Vernunft abbekommen, indessen können sienicht umhin, zu versichern, die Vernunft sei sehrsauer und im Grunde von geringem Werthe. Diesmag vielleicht wahr sein, aber unglücklichermaßenhaben sie nicht mal so viel Vernunft, als dazugehört, es zu beweisen. Sic greifen daher zu aller-lei Aushülfe, sie entdecken neue Kräfte in sich, er-klären, dass solche eben so wirksam seien wie dieVernunft, ja in gewissen Nothfällen noch wirk-samer, z. B. das Gemüth, der Glauben, die In-spiration u. s. w., und mit diesem Vernnnftsurrogat,mit dieser Runkelrübenvcrnunft trösten sie sich.Mich Armen hassen sie aber ganz besonders, indem
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