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1 (1861) Reisebilder : Th. 1
Entstehung
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Rciterbcwcgungen — hopp! hopp! —burr! burr!— und die liebe Frau sieht mich an so seelenvoll,so verständnisinnig, sie wiehert mit dem Auge,sie sperrt die Nüstern, sie kokettiert mit der Kroupe,sie kourbettiert, setzt sich plötzlich in einen kurzenHundetrapp — Und ich stehe dann mit gekreuztenArmen, und schaue ihr wohlgefällig nach, und über-lege, ob ich sie auf der Stange reiten soll oderauf der Trense, ob ich ihr einen englischen odereinen polnischen Sattel geben soll — u. s. w. —Leute, die mich alsdann stehen sehen, begreifennicht, was mich bei der Frau so sehr anzieht.Zwischcntragcnde Zungen wollten schon ihren HerrnGemahl in Unruhe setzen und gaben Winke, alsob ich seine Ehehälfte mit den Augen eines Ronsbetrachte. Aber meine ehrliche, weichledcrne olmissxsi-ass soll geantwortet haben, er halte mich füreinen unschuldigen, sogar etwas schüchternen jun-gen Menschen, der ihn mit einer gewissen Benauig-keit ansähe, wie Einer, der das Bedürfnis fühlt,sich näher anzuschließen, und doch von einer er-röthenden Blödigkeit zurückgehalten wird. Meinedles Ross meinte hingegen, ich hätte ein freies,unbefangenes, chevalereskes Wesen, und meine znvor-grüßende Höflichkeit bedeute bloß den Wunsch, ein-