Tafel des Mäccnas und aß Truthähne mit Trüf-feln, Fasancnpndding in Wildprctsauce, Lcrchen-rippchen mit Tcltowcr Rübchcn, Pfaucnzungcn,indianische Vogelnester, und Gott weiß! was nochmehr, und Alles umsonst. Aber wir, wir unglück-lichen Spätgcborncn, wir leben in einer andernZeit, unsere Mäccnatcn haben ganz andere Prin-cipicn, sie glauben, Autoren und Mispeln gedeihenam besten, wenn sie einige Zeit auf dem Strohliegen, sie glauben, die Hunde taugten nicht aufder Bilder- und Gcdankcnjagd, wenn sie zu dickgefüttert würden, ach! und wenn sie ja mal einenarmen Hund füttern, so ist es der unrechte, derdie Brocken am wenigsten verdient, z. B. der Dachs,der die Hand leckt, oder der winzige Bologneser,der sich in den duftigen Schoß der Hausdame zuschmiegen weiß, oder der geduldige Pudel, der eineBrotwissenschast gelernt und apporticrcn, tanzenund trommeln kann.-—Während ich Dieses schreibe,steht hinter mir mein kleiner Mops und bellt —Schweig nur, Ami, dich Hab' ich nicht gemeint,denn du liebst mich und begleitest deinen Herrn inNoth und Gefahr und würdest sterben auf seinemGrabe, eben so treu wie mancher andere deutscheHund, der, in die Fremde verstoßen, vor denThoren Deutschlands liegt und hungert und Wim-
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