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wie eine große bürgerliche Küche mit einem un-endlich langen Ofen, worauf drei Reihen eiserneTöpfe standen, und in diesen saßen die Verdamm-ten und wurden gebraten. In der einen Reihesaßen die christlichen Sünder, und, sollte man eswohl glauben! ihre Anzahl war nicht allzuklein,und die Teufel schürten unter ihnen das Feuer mitbesonderer Geschäftigkeit. In der anderen Reihesaßen die Juden, hie beständig schrieen und vonden Teufeln zuweilen geneckt wurden, wie es sichdenn gar possierlich ausnahm, als ein dicker, pu-stender Pfänderverleiher über allzugroße Hitze klagte,und ein Teufclchen ihm einige Eimer kaltes Wasserüber den Kopf goss, damit er sähe, dass die Taufeeine wahre erfrischende Wohlthat sei. In derdritten Reihe saßen die Heiden, die, eben so wiedie Juden, der Seligkeit nicht theilhaftig werdenkönnen und ewig brennen müssen. Ich hörte, wieEiner derselben, dem ein vierschrötiger Teufel neueKohlen unterlegte, gar unwillig ans dem Topfehervorrief: „Schone meiner, ich war Sokratcs, derweiseste der Sterblichen, ich habe Wahrheit undGerechtigkeit gelehrt und mein Leben geopfert fürdie Tugend." Aber der vierschrötige, dumme Teufelließ sich in seinem Geschäfte nicht stören undbrummte: „Ei was! alle Heiden müssen brennen,