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1 (1861) Reisebilder : Th. 1
Entstehung
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Wie man im Himmel lebt, Madame, könnenSie sich wohl vorstellen, um so eher, da Sie ver-heirathet sind. Dort amüsiert man sich ganz süperbe,man hat alle mögliche Vergnügungen, man lebtin lauter Lust und Pläsir, so recht wie Gott inFrankreich. Man speist von Morgen bis Abend,und die Küche ist so gut wie die Jagor'sche, diegebratenen Gänse fliegen herum mit den Saucc-schüsselchen im Schnabel, und fühlen sich geschmei-chelt, wenn man sie verzehrt, butterglänzende Tor-ten wachsen wild wie die Sonnenblumen, überallBäche mit Bouillon und Champagner, überallBäume, woran Servietten flattern, und man speistund wischt sich den Mund, und speist wieder, ohnesich den Magen zu verderben, man singt Psalmen,oder man tändelt und schäkert mit den lieben,zärtlichen Engelein, oder man geht spazieren aufder grünen Hallelujah-Wicse, und die weißwallcn-den Kleider sitzen sehr bequem, und Nichts störtda das Gefühl der Seligkeit, kein Schmerz, keinMissbchagen, ja sogar, wenn Einer dem Andernzufällig auf die Hühneraugen tritt und sxonsW!ausruft, so lächelt Dieser wie verklärt und ver-sichert: Dein Tritt, Bruder, schmerzt nicht, sondernÄN oontrairs, mein Herz fühlt dadurch nur destosüßere Himmclswonne.