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1 (1861) Reisebilder : Th. 1
Entstehung
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chaotisch zusammen in ein wildes, wüstes Meer.Ein wildes, wüstes Meer! über das gährcnde Was-ser jagten ängstlich die Gespenster der Verstorbenen,ihre weißen Todtenhemde flatterten im Winde, hin-ter ihnen her, hetzend, mit klatschender Peitsche liefein buntscheckiger Harlekin, nnd Dieser war ich selbst— und plötzlich, aus den dunklen Wellen, recktendie Mecrungcthüme ihre missgestaltctcn Hänptcr,und langten nach mir mit ausgebreiteten Krallen,und vor Entsetzen erwacht' ich.

Wie doch zuweilen die allerschönsten Märchenverdorben werden! Eigentlich muss der Ritter, wenner die schlafende Prinzessin gefunden hat, ein Stückaus ihrem kostbaren Schleier heraus schneiden; undwenn durch seine Kühnheit ihr Zauberschlaf gebro-chen ist, und sie wieder in ihren Pallast auf demgoldenen Stuhle sitzt, muss der Ritter zu ihr tretenund sprechen: „Meine allerschönste Prinzessin, kennstdu mich? Und dann antwortet sie: „Mein aller-tapferster Ritter, ich kenne dich nicht." Und Dieserzeigt ihr alsdann das aus ihrem Schleier heraus-geschnittene Stück, das just in denselben wiederhincinpasst, und Beide umarmen sich zärtlich, unddie Trompeter blasen, und die Hochzeit wird ge-feiert.