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1 (1861) Reisebilder : Th. 1
Entstehung
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und als ich dennoch Abschied nahm, gab er mireinen Auftrag an seinen Bruder, der in der Nähevon Goslar wohnt, und viele Küsse für seine liebeNichte.

So stillstehend ruhig auch das Leben dieserLeute erscheint so ist es dennoch ein wahrhaftes,lebendiges' Leben. Die steinalte, zitternde Frau,die, dem großen Schranke gegenüber, hinterm Ofensaß, mag dort schon ein Viertcljahrhundcrt langgesessen haben, und ihr Denken und Fühlen istgewiss innig verwachsen mit allen Ecken diesesOfens und allen Schnitzeleicn dieses Schrankcs.Und Schrank und Ofen leben, denn ein Menschhat ihnen einen Theil seiner Seele eingeflößt.

Nur durch solch tiefes Anschauungslebcn, durchdie „Unmittelbarkeit" entstand die deutsche Märchen-fabel, deren Eigcnthümlichkeit darin besteht, dassnicht nur die Thicre und Pflanzen, sondern auchganz leblos scheinende Gegenstände sprechen undhandeln. Sinnigem, harmlosem Volke in der stillen,umfriedeten Heimlichkeit seiner Niedern Berg- oderWaldhüttcn offenbarte sich das innere Leben solcherGegenstände, diese gewannen einen nothwendigcn,konsequenten Charakter, eine süße Mischung vonphantastischer Laune und rein menschlicher Gesin-nung; und so sehen wir im Märchen, wunderbar