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pelte Poesie!" Endlich brachte ich eS heraus, dasser doppelt gereimte Gedichte, namentlich Stanzen,im Sinne hatte. — Unterdess, durch große Be-wegung und durch den konträren Wind, war derRitter von der Nadel sehr müde geworden. Ermachte freilich noch einige große Anstalten zum -Gehen und bramarbasierte: „Jetzt will ich den Wegzwischen die Beine nehmen!" Doch bald klagte er,dass er sich Blasen unter die Füße gegangen, unddie Welt viel zu weitläuftig sei; und endlich beieinem Baumstamme ließ er sich sachte niedersin-ken, bewegte sein zartes Häuptlcin wie ein betrüb-tes Lämmerschwänzchen, und wehmüthig lächelndrief er: „Da bin ich armes Schindluderchen schonwieder marode!"
Die Berge wurden hier noch steiler, die Tan-nenwälder wogten unten wie ein grünes Meer, undam blauen Himmel oben schifften die weißen Wol-ken. Die Wildheit der Gegend war durch ihreEinheit und Einfachheit gleichsam gezähmt. Wieein guter Dichter liebt die Natur keine schroffenÜbergänge. Die Wolken, so bizarr gestaltet sieauch zuweilen erscheinen, tragen ein weißes oderdoch ein mildes, mit dem blauen Himmel und dergrünen Erde harmonisch korrespondierendes Kolorit,so dass alle Farben einer Gegend wie leise Musik