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1 (1861) Reisebilder : Th. 1
Entstehung
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Klausthal führte mich wieder bergauf, und voneiner der ersten Höhen schaute ich nochmals hinabin das Thal, wo Osterode mit seinen rothcn Dä-chern aus den grünen Tannenwäldern hervorgucktwie eine Moosrose. Die Sonne gab eine gar liebe,kindliche Beleuchtung. Von der erhaltenen Thurm-hälfte erblickt man hier die imponierende Rückseite.

Es liegen noch viele andre Burgruinen in die-ser Gegend. Der Hardenberg bei Nörten ist dieschönste. Wenn man auch, wie es sich gebührt,das Herz auf der linken Seite hat, aus der libe-ralen, so kann man sich doch nicht aller elegischenGefühle erwehren beim Anblick der Felsenncstcrjener privilegierten Raubvögel, die auf ihre schwäch-liche Nachbrnt bloß den starken Appetit vererbten.Und so ging es auch mir diesen Morgen. MeinGemüth war, je mehr ich mich von Göttingen ent-fernte, allmählich aufgethaut, wieder wie sonst wurdemir romantisch zu Sinn, mrd wandernd dichtete ichfolgendes Lied:

Steiget auf, ihr alten Träume!

Öffne dich, du Hcrzensthor!

Liederwonnc, WehmuthsthränenStrömen wunderbar hervor.