in cincm Tone des entsetzlichsten Ricsenschmerzesplötzlich aufschrie: „Schweigt! schweigt! ich höredie Stimme des thcuren Prometheus, die höhnendeKraft und die stumme Gewalt schmieden den Schuld-losen an den Martcrfelscn, und all euer Geschwätzund Gezanke kann nicht seine Wunden kühlen undseine Fesseln zerbrechen!" So rief die Göttin, undThränenbäche stürzten aus ihren Augen, die ganzeVersammlung heulte wie von Todesangst ergriffen,die Decke des Saales krachte, die Bücher taumeltenherab von ihren Brettern, vergebens trat der alteMünchhausen aus seinem Nahmen hervor, um Ruhezu gebieten, es tobte und kreischte immer wilder,— und fort ans diesem drängenden Tollhauslärmrettete ich mich in den historischen Saal, nach jenerGnadenstelle, wo die heiligen Bilder des bclvede-rischcn Apoll's und der mcdiccischcn Venus neben-einander stehen, und ich stürzte zu den Füßen derSchönheitsgöttin, in ihrem Anblick vergaß ich alldas wüste Treiben, dem ich entronnen, meine Augentranken entzückt das Ebenmaß und die ewige Lieb-lichkeit ihres hochgebcnedeiten Leibes, griechischeRuhe zog durch meine Seele, und über mein Haupt,wie himmlischen Segen, goss seine süßesten Lyra-klänge Phöbus Apollo.
Erwachend hörte ich noch immer ein frcund-
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