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Juda und dem oftgcnanntcn Achab weissagten, sie sollengegen den syrischen König in den Krieg ziehen, wider-sprach ihnen der einzige Prophet Micha, und verkün-digte alle Dinge voraus, die ibnen darnach widerfuhren.Und wiewohl ihn der stolze Prophet Zcdekia auf denBacken schlug und hoch betheucrte, der Geist Gottestreibe ihn, die Wahrheit besser zu reden als Micha;vcrharretc dieser dennoch bei seiner Verkündigung, selbstals er gefangen eingesetzt wurde. So ward in jenemKriege Josaphat verwundet und Achab erschossen. Undals man den Wagen, auf dem er gefahren wurde, beidem Teiche zu Samaria wusch, leckten die Hunde seinBlut, wie Gott durch Elias geredet hatte. Hier lerntder Hirt, daß er auch wider die, welche sich des Wor-tes Gottes rühmen, und dasselbe nicht haben, sondernnur aus ihrem Gutdünken oder aus Schmeichelei reden,sich erheben solle. Wie stehen nun hier die Papstler,die hohen Bischöfe und die ganze Menge der genanntenGeistlichen? Wie haben sie sich gehalten? Sie habeninnert fünfzehn Jahren die größten und stärksten Völkerwider einander gerichtetL), daß so viele Seelen, EhreLeib und Gut zu Grunde gerichtet wurde, wie nicht zuberechnen ist, und sind zuletzt die Aergsten gewesen. Undso oft sie vom Frieden zu reden angefangen, haben siedieses immer so zu ihrem Vorthcile gelenkt, daß derKrieg darnach größer geworden ist; so daß man nochbeut zu Tage fürchten muß, sobald sie von Frieden re-den, wollen sie wieder einen Schaden in die Welt schi-cken. Kurz, wer Friede haben will, der nehme von Stundan das Wort Gottes an, das sich zu dieser Zeit so hell