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3 (1843) Der Hirt
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zu ihm, seine mörderische Bosheit zu verweisen, weil erGott so verachtet habe, und sich vor ihm nicht geschämt,das zu thnn, was er jetzt vor Menschen verhehlenmöchte; und dabei sollte er die Strafe Gottes scharfverkündigen, 2. Sam. XII. 9:Du hast Uriam mitdem Schwerte gctödtet und sein Weib dir zur Haus-frau genommen, darum wird das Schwert nimmer genommen werden aus deiner Familie, :c." Siehe,hier muß der Prophet dem mächtigen David seinen Ehe-bruch und Todschlag und seinen bintcrlistigcn Mord scharfahnden. Was thnn jetzt die kraftlosen und feigen Hir-ten, die täglich den gräulicbsten Ehebruch sehen unddennoch nicht wehren, sondern oft noch dazu behülflichsind? Was wollen wir erst von der unsauberen Reinig-keit der Päpstlcr sagen, die täglich unzüchtiger als dieHunde sich vor uns aufführen, und sich noch stetsfortihrer erheuchelten Rcinigkeit rühmen? Und es wäre nocheine Kleinigkeit, wenn es bei Etlichen darin noch innertden Schranken der Natur bliebe.

Hicrobeam, der König in Israel, war so verwegen,daß er zwei goldene Kälber, das eine in Bethel, dasandere in Dan aufrichten ließ, und dazu verkehrte ernoch das Fest der Hütten, das man in Inda feierte,damit das Volk nicht nach Jerusalem begehre. Es waralso der König, der Israel zur Abgötterei brachte, 1.König XII und XIII. Als nun der Tag des Opferskam, und Hierobeam beim Altare stand und räucherte,siehe, da kommt ein Manu Gottes ^ein Prophet) vonInda und verkündete laut das Wort Gottes, das ihmbefohlen war:Altar! Altar! das redet der Herr: