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es mit der Messe eine ganz andere Bcwandtniß, alsden Leib nnd das Blut Christi zu genießen. Man habenämlich, sagen sie, allerwegen gelehrt, die Laien undPfaffen genießen etwas, wenn sie den Leib nnd dasBlut Christi empfangen. Das ist nun wahr, dennChristus hat darin eine Ordnung nnd Einrichtung fest-gesetzt. Nichts desto weniger haben die Pfaffen vorvielen hundert Jahren irrthstmlich ein Opfer darausgemacht, was es aber nicht ist. Denn kein Laie haltees für etwas Anderes, als für eine Speise der Seele.Dieses ist es nun auch, und weil Gott es dazu undzu keinem andern Zwecke eingesetzt hat, was eigentlichnachher dargcthan wird, so kann es auch nichts Ande-res sein. Hier muß man zeigen, was man eigentlichdamit gemeint habe, daß man es ein Opfer genanntund was ein Opfer sei. Um darin mich kurz zu fassen,so wird im alten Testamente unter Opfer eine Gabeverstanden, die Jemand Gott darbrachte. Diese nahmdann der Priester, that sie auf den Altar und zündetesie an, oder hob sie auf, oder bewegte sie hin und her,sc nachdem es ein Opfer war; damit reinigten sie sichvon ihren Sünden. Dieses war doch Alles nur einVorbild auf Christum, den wahren Priester, hin, wel-cher nicht Opfer von Vieh oder ein Scheinopfer füraller Welt Sünde aufopfern werde, sondern ein reinesund unbeflecktes. Ein solches konnte aber unter allenMenschen, außer ihm, nicht gefunden werden. Darumopferte er sich selbst auf, indem er am Kreuze den Todfür uns litt, und reinigte uns mit dem einigen Todennd bezahlte der ganzen Welt Sünde in Ewigkeit. Die