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verbietet er die Dinge, welche uns von ihm abführenmöchten, und spricht gleich darauf: „ Du sollst keine„andern Götter haben außer mir!" Und dieses warder Weg, ans welchem die Israeliten oft abgeirrt sindund wir Christen auch. Denn wer Hülfe und Trost beieiner Ereatur gesucht hat (die der Gläubige allein beiGott suchen soll), der hat sich selbst einen fremdenGott gemacht; denn der ist für einen Jeden sein Gott,zu dem er seine Zuflucht nimmt. Also sind die fremdenGötter ein Stück, das uns von Gott abführen kann.Das andere Stück, das uns von Gott abführt, sind dieBilder. Darum verbietet sie Gott zuerst: „Du sollst„dir kein geschnitztes Bild noch Glcichniß machen, weder„der Dinge, die ans Erden sind, noch im Himmel, noch„im Wasser." Siehe, man soll durchaus nicht einsolches Bild machen. Und wenn wir solche irgend vornnS haben müßten, wie es Danielen und Anderen wic-dcrfuhr, Dan. 11k., so spricht er: „Du sollst sie nicht„verehren s weder durch Kniebcugung, noch durch Nei-„gnng vor ihnen aus Ehrerbietung: denn das heißt„das Wort Schahah), auch sollst du ihnen nicht dienen!"Dieses zeigen auch die lateinischen Worte genugsam an:„Du sollest sie nicht anbeten; auch ihnen keine Ehre„erweisen!" Daß man aber die Bilder in den Tem-peln hat, das ist schon den Bildern Ehre erwiesen.Und daß man spricht: ich bete sie nicht an; sie lehrenmich und ermahnen mich, das ist eine Fabel. Gott redethier nicht von dem Anbeten, wenn wir cS recht ver-stehen wollen: er ist darüber hinweg; weil er wohlweiß, daß kein vernünftiger Mensch ein Bild anbetet.