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2 (1843) Christliche Einleitung
Entstehung
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Siehe, >vcr ein solcher Gläubige ist, der bedarf keinesGesetzes mehr, sondern all' sein Leben steht allein ansChristum, der in ihm lebt und sein Trost ist; wie einrechtschaffener, dankbarer Mensch ans einen anderenMenschen, der ihm all' sein Leben und all' seine Be-dürfnisse gewährt, in allem Thun und Lassen sieht.Welche einen solchen Geist Christi haben, die sind sein,"Rom. VIII. 9. Und ob wir unS noch ferne von derVollkommenheit wissen: so finden wir doch, daß in nnSdas Gute in dem Maße wächst, in welchem der Glaubeund das Vertrauen auf Christum zunimmt. Und wieder Glaube für und für versucht wird, zeigt auch dasFleisch für und für seine Früchte. Diese verleiden unssonst keineswegs, als durch die Festigkeit des Glaubens,welcher nichts Anderes ist, als eine Vereinigung unse-res Gcmüthcs mit Gott durch stete Zuversicht zu ihm,und Hingabe unserer selbst an ihn. Also befinden sichdiejenigen, welche jetzt im Glauben sind, d. i. in dergewissen Zuversicht der Gnade Gottes, nicht mehr un-ter dem Gesetze, sondern unter der Gnade. Rom. VI.15:Wer in derselben lebt, der lebt in Gott, undGott lebt in ihm." Denn Alles, was Gott von ihmfordert, ist ihm süß, genehm und gefällig nach dem in-neren Menschen; ob er es gleich nicht zu erfüllen ver-mag. Denn er hält sich an die Gnade Gottes, und,was Gott gefällt, das gefällt auch ihm; obgleich dasFleisch nicht dahin folgen kann: denn also hat ihn dasGesetz des lebendigen Geistes erlöst von dem Gesetzeder Sünde und des Todes, Rom. VIII. 2. Welchesist das Gesetz des lebendigen Geistes? Antwort: die