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sind, sündhaft, in Ungnade Gottes und bcidwederemTode auheim gefallen, wie er. 3) Und ob wir schonfromm wären und ohne eigene Gebrechen, und dicnetenGott alle unsere Tage nach seinem Wohlgefallen, sowäre doch cineö Menschen Lcbenslänge der unermeßlichenEwigkeit nicht würdig, 4) Auch ist die himmlische Freudeso wunderbar groß und heilig und schön, daß kein zeit-liches Leben sie verdienen könnte, wenn wir gleich guteund nützliche Knechte wären. — Siehe! wie wahr hatChristus geredet, es sei dem Menschen unmöglich, seligzu werden. Siehe aber auch dagegen, wie weislichGott alle unsere Gebrechen auf Christum gesetzt hat.1) Christus ist gedemüthigct worden bis zum schmach-vollen Tode am Kreuze, Philipp. II. 8; und um un-sertwillen hat der das getragen, durch den wir er-schaffen worden sind. Also sind wir durch die WeisheitGottes, durch welche wir geschaffen worden sind, undwider die Adam gesündiget hat, wiederum erlöst wor-den. 2) Hat Christus nie eine Schuld irgend einerUcbertrctung ans sich gehabt. Denn er hat nie irgendeine Sünde begangen, und ist nie eine Untreue in seinemMunde erfunden worden, 1. Petr. II. 22. Er hat auchkein sündliches Gebrechen der zerrütteten Natur an sichgehabt; denn er wurde nicht durch die Sünde Adamsbefleckt, sondern er wurde vom heiligen Geiste in denreinen Leib der Jungfrau Maria empfangen. Darum,weil er, durch den wir geschaffen sind, sich für unsdahingegebcn hat, so bezahlt er der göttlichen Gerech-tigkeit für den schweren Tod des Falles, der Sünde