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rantismus"), jahraus, jahrein, tagtäglich den Sün-denfall zu erzählen! In dem Vortrage des Mannesherrschte, wie in seinen Büchern, die größte Konfu-sion, die größte Begriff- und Sprachverwirrung,und nicht ohne Grund hat man ihn oft mit dembabylonischen Thurm verglichen. Er gleicht wirklicheinem ungeheuren Thurm, worin hunderttausendGedanken sich abarbeiten und sich besprechen undzurufen und zanken, ohne dass der eine den'an-dern versteht. Manchmal schien der Lärm in seinemKopfe ein wenig zu schweigen, und er sprach dannlang und langsam und langweilig, und von seinenmissmüthigcn Lippen fielen die monotonen Worteherab, wie trübe Regentropfen von einer bleiernenDachtraufe.
Wenn manchmal die alte demagogische Wild-heit wieder in ihm erwachte und mit seinen mön-chisch frommen Demuthsworicn widerwärtig kon-trastierte; wenn er christlich liebevoll wimmerte, wah-rend er blutdürstig wüthend hin und her sprang,dann glaubte man eine tonsurierte Hyäne zu sehen.
Herr Görrcs ist geboren zu Koblenz den 25.Januar 1776.
Dieser Zusatz fehlt in den französischen Ausgaben.
Der Heransgeber.
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