scincm Genie, das immer das Nächste und Rechtezn ergreifen wusste. Ich darf den Inhalt des „Fanst"als bekannt voraussetzen; denn das Buch ist inder letzten Zeit auch in Frankreich berühmt geworden.Aber ich weiß nicht, ob hier die alte Volkssageselbst bekannt ist, ob auch hier zu Land auf denJahrmärkten ein graues, fließpapiernes, schlechtge-drucktes und mit derben Holzschnitten verziertesBuch verkauft wird, worin umständlich zu lesen ist,wie der Erzzaubcrcr Johannes Fanstus, ein gelehrterDoktor, der alle Wissenschaften studiert hatte, amEnde seine Bücher wegwarf, und ein Bündnis mitdem Teufel schloss, wodurch er alle sinnlichen Freu-den der Erde genießen konnte, aber auch seine Seeledem höllischen Verderben hingeben musste. Das Volkim Mittelalter hat immer, wenn es irgendwo großeGeistcsmacht sah, Dergleichen einem Teufelsbündniszugeschrieben, und der Albertus Magnus, RaimundLullus, Theophrastns Paracelsus, Agrippa vonNettesheim, auch in England der Roger Baco,galten für Zauberer, Schwarzkünstler, Tcuselsbanner.Aber weit eigenthümlichcre Dinge singt und sagtman von dem Doktor Fanstus, welcher nicht bloßdie Erkenntnis der Dinge, sondern auch die reellstenGenüsse vom Teufel verlangt hat, und Das ist ebender Fanst, der die Buchdruckern erfunden und zur
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