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vermeinten. Das war sehr verdrießlich. Aber eswar doch immer nützlich zn wissen, von welchenDingen wir Nichts wissen können. Wer uns vornutzlosen Wegen warnt, leistet uns einen eben soguten Dienst wie Derjenige, der uns den rechtenWeg anzeigt. Kant bewies uns, dass wir von denDingen, wie sie an und sür sich selber sind, Nichtswissen, sondern dass wir nur insofern Etwas vonihnen wissen, als sie sich in unserem Geiste reflek-tieren. Da sind wir nun ganz wie die Gefangenen,wovon Plato im siebenten Buche vom Staate soBetrübsames erzählt. Diese Unglücklichen, gefesseltan Hals und Schenkeln, so dass sie sich mit demKopfe nicht herumdrehen können, sitzen in einemKerker, der oben offen ist, und von obcnhcr erhaltensie einiges Licht. Dieses Licht aber kömmt voneinem Feuer, welches hinter ihnen oben brennt, undzwar noch getrennt von ihnen durch eine kleineMauer. Längs dieser Mauer wandeln Menschen,welche allerlei Statuen, Holz- und Steinbilder vor-übcrtragen und mit einander sprechen. Die armenGefangenen können nun von diesen Menschen, welchenicht so hoch wie die Mauer, gar Nichts sehen, undvon den vorbcigetragencn Statuen, die über dieMauer hervorragen, sehen sie nur die Schatten,welche sich an der ihnen gegenüberstehenden Wand
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