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Erscheinung schön und herrlich. Wir wollen jedochdem französischen Materialismus keineswegs seineVerdienste absprechen. Der französische Materia-lismus war ein gutes Gegengift gegen das Übelder Vergangenheit, ein verzweifeltes Heilmittel ineiner verzweifelten Krankheit, Merkur für ein infi-cicrtcs Volk. Die französischen Philosophen wähltenJohn Locke zu ihrem Meister. Das war der Heiland,dessen sie bedurften. Sein Lssa^ or> llnrnau nn-ckErstarräinA war ihr Evangelium; darauf schworensie. John Locke war bei Descartes in die Schulegegangen, und hatte Alles von ihm gelernt, was einEngländer lernen kann: Mechanik, Scheidckunst,Kombinieren, Konstruieren, Rechnen. Nur Eins hater nicht begreifen können, nämlich die angeborenenIdeen. Er vervollkommnete daher die Doktrin, dasswir unsere Erkenntnisse von außen, durch die Er-fahrung, erlangen. Er machte den menschlichenGeist zu einer Art Rcchenkasten, der ganze Menschwurde eine englische Maschine. Dieses gilt auchvon dem Menschen, wie ihn die Schüler Locke'skonstruierten, obgleich sie sich durch verschiedene Be-nennungen von einander unterscheiden wollen. Siehaben Alle Angst vor den letzten Folgerungen ihresobersten Grundsatzes, und der Anhänger Condillac'serschrickt, wenn man ihn mit einem Helvetius, oder
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