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4 (1861) Novellistische Fragmente
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hört, sondern nur das Herz träumen kann, wenn esdes Nachts am Herzen der Geliebten ruht. Vielleichtauch begreift sie das Herz am hellen, lichten Tage,wenn es sich jauchzend versenkt in die Schönhcits-linien und Ovale eines griechischen Kunstwerks...

Oder wenn man eine Boutcille Champagnerzuviel getrunken hat!" ließ sich Plötzlich eine lachendeStimme vernehmen, die unseren Erzähler wie auseinem Traume weckte. Als er sich umdrehte, erblickteer den Doktor, der in Begleitung der schwarzenDeborah ganz leise ins Zimmer getreten war, umsich zu erkundigen, wie seine Medicin auf die Krankegewirkt habe.

Dieser Schlaf gefällt mir nicht," sprach derDoktor, indem er nach dem Sofa zeigte.

Maximilian, welcher, versunken in den Phan-tasmen seiner eignen Rede, gar nicht gemerkt hatte,dass Maria schon lange eingeschlafen war, biss sichverdrießlich in die Lippen.

Dieser Schlaf, fuhr der Doktor fort, verleihtihrem Antlitz schon ganz den Charakter des Todes.Sicht es nicht schon aus wie jene weißen Masken,jene Gipsabgüsse, worin wir die Züge der Ver-storbenen zu bewahren suchen.

Ich möchte wohl, flüsterte ihm Maximilianins Ohr, von dem Gesichte unserer Freundin einen