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4 (1861) Novellistische Fragmente
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stillen zu wollen, so mager und abgezehrt aussahals ob es selber Hunger hätte, so dass man fastvor Mitleid Nichts davon essen konnte.

Und nun, kleiner Simson, rief der dicke Drick-sen, glaubst du noch an Gott? Ist Das Gerech-tigkeit? Die Frau Bandagistin besucht den Schna-belewopski in der dunkeln Nacht, und wir müssendafür schlecht essen am hellen, lichten Tag!

O Gott! Gott! seufzte der Kleine, gar ver-drießlich wegen solcher atheistischer Ausbrüche undvielleicht auch wegen des schlechten Essens. SeineVerdrießlichkeit stieg, als auch der lange Van Pitterseine Witze gegen die Anthropomorphistcn losließund die Ägypter lobte, die einst Ochsen und Zwie-beln verehrten; denn crstere, wenn sie gebraten, undletztere, wenn sie gestovt, schmeckten ganz göttlich.

Des kleinen Simson's Gemüth wurde aberdurch solche Spöttereien immer bitterer gestimmt,und er schloss endlich folgendermaßen seine Apo-logie des Deismus: Was die Sonne für die Blu-men ist, Das ist Gott für die Menschen. Wenn dieStrahlen jenes himmlischen Gestirns die Blumenberühren, dann wachsen sie heiter empor und öffnenihre Kelche und entfalten ihren buntesten Farben-schmuck. Des Nachts, wenn ihre Sonne entferntist, stehen sie traurig mit geschlossenen Kelchen, und