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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
Seite
125
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und das arme Schiff zerschellt NN romantischenKlippen oder strandet ans seicht prosaischem Sand oder vielleicht morsch und gebrochen, mit ge-kapptem Mast, ohne ein einziges Anker der Hoff-nung, gelangt es wieder heim in den alten Hafen,und vermodert dort, abgetakelt kläglich, als elen-des Wrack!

Aber es giebt auch Menschen, die nicht mitgewöhnlichen Schiffen verglichen werden dürfen,sondern mit Dampfschiffen. Diese tragen ein dunklesFeuer in der Brust, und sie fahren gegen Windund Wetter ihre Rnuchslagge flattert wie derschwarze Federbusch des nächtlichen Reiters, ihreZackcnrädcr sind wie kolossale Pfundsporcn, womitsie das Meer in die Wcllcnrippen stacheln, unddas widerspenstig schäumende Element muss ihremWillen gehorchen wie ein Ross aber sehr oftplatzt der Kessel, und der innere Brand verzehrt uns.

Doch ich will mich ans der Metapher wiederhcrausziehn und auf ein wirkliches Schiff setzen,welches von Hamburg nach Amsterdam fährt. Eswar ein schwedisches Fahrzeug, hatte außer demHelden dieser Blätter auch Eisenbarren geladen,und sollte wahrscheinlich als Rückfracht eine LadungStockfische nach Hamburg oder Eulen nach Athenbringen.