die Alle mit Karl dem Großen, der in Aachenbegraben liegt, nicht tauschen würden. Vielleichtbeträgt die Bevölkerung von Hamburg gegen100,000; ich weiß es nicht genau, obgleich ichganze Tage lang auf den Straßen ging, um mirdort die Menschen zu betrachten. Auch habe ichgewiss manchen Mann übersehen, indem die Frauenmeine besondere Aufmerksamkeit in Anspruch nah-men. Letztere fand ich durchaus nicht mager, son-dern meistens sogar korpulent, mitunter reizendschön, und im Durchschnitt von einer gewissenwohlhabenden Sinnlichkeit, die mir bei Leibe nichtmissfiel. Wenn sie in der romantischen Liebe sichnicht allzu schwärmerisch zeigen und von der großenLeidenschaft des Herzens wenig ahnen, so ist Dasnicht ihre Schuld, sondern die Schuld Amor's,des kleinen Gottes, der manchmal die schärfstenLiebcspfeilc auf seinen Bogen legt, aber ausSchalkheit oder Ungeschick viel zu tief schießt, undstatt des Herzens der Hamburgerinnen nur ihrenMagen zu treffen pflegt. Was die Männer betrifft,so sah ich meistens untersetzte Gestalten, verstän-dige kalte Augen, kurze Stirn, nachlässig herab-hängende rothe Wangen, die Esswerkzcuge beson-ders ausgebildet, der Hut wie festgenagelt ausdem Kopfe, und die Hände in beiden Hosentaschen,
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