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4 (1861) Novellistische Fragmente
Entstehung
Seite
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Da öffnctc sich im Thorc cin kleines wohl-vergittcrtcs Fensterlein, und zum Vorschein kameine gelbe, zwcihörnige Mütze und darunter dasdrollig verschnörkelte Lustigmachcrgcsicht Jäkcl'sdes Narren. In demselben Augenblicke schloss sichwieder die Fcnsterluke, und ärgerlich schnarrte es:„Mach auf, mach auf, draußen ist nur cin Mannund cin Weib."

„Ein Mann und ein Weib!" — ächzte derNasenstcrn. — „Und wenn das Thor ausgemachtwird, wirst das Weib den Rock ab, und es istauch ein Mann, und es sind dann zwei Männer,und wir sind nur unser Drei!"

„Sei kein Hase" — erwiedcrte Jäkel derNarr — „und sei herzhaft und zeige Kouragc!"

„Kourage!" — rief der Nasenstcrn und lachtemit verdrießlicher Bitterkeit — „Hase! Hase istcin schlechter Vergleich, Hase ist cin unreinesThier. Kouragc! Man hat mich nicht der Kon-rage wegen hichergestcllt, sondern der Vorsichthalber. Wenn zu Viele kommen, soll ich schreien.Aber ich selbst kann sie nicht zurückhalten. MeinArm ist schwach, ich trage eine Fontanelle, undich bin cin einzelner Mensch. Wenn man ansmich schießt, bin ich todt. Dann sitzt der reicheMendel Reiß am Sabbath bei Tische, und wischt