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3 (1861) Englische Fragmente und Shakspeare's Mädchen und Frauen
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dass der Eine das ganze Leben und das ganze Volk,der Andere hingegen die Vorfälle des Privatlebens,das Innere der Familien und die Lächerlichkeitendes Individuums auf die Bühne gebracht —dieseVerschiedenheit der komischen Stoffe ist eine Folgeder Verschiedenheit der Zeit, des Ortes und derCivilisation . . . Aber dem Aristophancs wie demMöllere dient die Realität, die wirkliche Weltimmer als Boden ihrer Darstellungen. Es sind dieSitten und die Ideen ihres Jahrhunderts, dieLaster und Thorheitcn ihrer Mitbürger, überhaupt,es ist die Natur und das Leben der Menschen,was ihre poetische Laune entzündet und erhält. DieKomödie entspringt daher aus der Welt, welcheden Poeten umgicbt, und sie schmiegt sich nochviel enger als die Tragödie an die äußeren That-sachcn der Wirklichkeit . . .

„Nicht so bei Shakspeare. Zu seiner Zeithatte in England der Stoff der dramatischen Kunst,Natur und Menschengcschick, noch nicht von denHänden der Kunst jene Unterscheidung und Klassi-fikation empfangen. Wenn der Dichter diesen Stofffür die Bühne bearbeiten wollte, so nahm er ihnin seiner Ganzheit, mit allen seinen Beimischungen,mit allen Kontrasten die sich darin begegneten, undder Geschmack des Publikums gcrieth keineswegs