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klares Auge, und bei großartigen Vorfällen glaubenwir ihn manchmal nicken zu sehen, leise nicken, leiseund lächelnd.
Diese unaufhörliche Erinnerung an Shakspcareund durch Shakspcare ward mir recht deutlich wäh-rend meines Aufenthalts in London, während ich,ein neugieriger Reisender, dort von Morgens bisin die späte Nacht nach den sogenannten Merk-würdigkeiten herumlief. Jeder iion mahnte an dengrößern Iion, an Shakspcare. Alle jene Orte, dieich besuchte, leben in seinen historischen Dramenihr unsterbliches Leben, und waren mir eben da-durch von frühester Zugend bekannt. Diese Dra-men kennt aber dort zu Lande nicht bloß der Ge-bildete, sondern auch Jeder im Volke, und sogarder dicke Lsoksator, der mit seinem rothen Rockund rothen Gesicht im Tower als Wegweiser dient,und dir hinter dem Mittelthor das Verlies zeigt,wo Richard seine Neffen, die jungen Prinzen, er-morden lassen, verweist dich an Shakspcare, welcherdie nähern Umstände dieser grausamen Geschichtebeschrieben habe. Auch der Küster, der dich in derWestminsterabtei herumführt, spricht immer vonShakspcare, in dessen Tragödien jene todtcn Königeund Königinnen, die hier in steinernem Konterfeians ihren Sarkophagen ausgestreckt liegen, und für