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3 (1861) Englische Fragmente und Shakspeare's Mädchen und Frauen
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165
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lichsten Feinde der gedrückten Kirche, während derzwei ersten Jahrhunderte, waren die Schauspieler,und die Lanatornin erzählen oft, wie dieseverruchten Histrionen auf den Theatern in Romsich dazu hergaben, zur Lust des heidnischen Pö-bels die Lebensart und Mysterien der Nazarcnerzu parodieren. Oder war es gegenseitige Eifersucht,was zwischen den Dienern des geistlichen und desweltlichen Wortes so bittern Zwiespalt erzeugte?

Nächst dem asketischen Glanbenseiscr war esder republikanische Fanatismus, welcher die Puri-taner beseelte in ihrem Hass gegen die alt-englischeBühne, wo nicht bloß das Heidenthum und dieheidnische Gesinnung, sondern auch der Noyalismusund die adligen Geschlechter verherrlicht wurden.Ich habe an einem andern Orte^') gezeigt, wieviele Ähnlichkeit in dieser Beziehung zwischen denehemaligen Puritanern und den heutigen Republi-kanern waltet. Mögen Apollo und die ewigen Musenuns von der Herrschaft dieser Letztern bewahren!

Im Strudel der angedeuteten kirchlichen undpolitischen Umwälzungen verlor sich auf lange Zeit

*) Bei Besprechung der Charaktere imJulius Cä-sar" auf den nachfolgenden Blättern.

Anmerkung des Herausgebers.