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3 (1861) Englische Fragmente und Shakspeare's Mädchen und Frauen
Entstehung
Seite
104
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Oberlippe und Nasenflügel in zitternder Bewegung,als fürchte er ein Wort zu sprechen. Sein Aus-sehen, sein Wesen gleicht fast einem jener Prediger,die aus freiem Felde predigen nicht einem mo-dernen Manne dieser Art, der die müßige Sonn-tagsmcnge nach sich zieht, sondern einem solchenPrediger ans alten Zeiten, der die Reinheit desGlaubens zu erhalten und in der Wildnis zu ver-breiten suchte, wenn sie aus der Stadt und selbstaus der Kirche verbannt war. Die Töne seinerStimme sind voll und melodisch, doch sie erhebensich langsam, bedächtig und, wie man zu glaubenversucht ist, auch sehr mühsam, so dass man nichtweiß, ob die geistige Macht des Mannes unfähigist, den Gegenstand zu beherrschen, oder ob seinephysische Kraft unfähig ist, ihn auszusprechen. Seinerster Satz, oder vielmehr die ersten Glieder seinesSatzes denn man findet bald, dass bei ihm jederSatz in Form und Gehalt weiter reicht, als dieganze Rede mancher anderen Leute kommen sehrkalt und unsicher hervor, und überhaupt so entferntvon der eigentlichen Streitfrage, dass man nichtbegreifen kann, wie er sie darauf hinbiegen wird.Jeder dieser Sätze freilich ist tief, klar, an undfür sich selbst befriedigend, sichtbar mit künstlicherWahl aus den gewähltesten Materialien dcducicrt,