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10) Beständig seit dieser Zeit lebten wir ineinem tiefen Frieden mit der ganzen Welt; mankann annehmen, dass Dieses noch jetzt der Fall ist,ungeachtet unserer kleinen zwischcuspicligcn Rau-ferei mit den Türken; und daher sollte man den-ken, es könne keine Ursache in der Welt geben,wesshalb wir jetzt nicht glücklich sein sollten: wirhaben ja Frieden, unser Boden bringt reichlich seineFrüchte, und, wie die Weltwcisen und Gesetzgeberunserer Zeit eingestehen, wir sind die allcrcrlcuch-tetste Nation auf der ganzen Erde. Wir habenwirklich überall Schulen, um die heranwachsendeGeneration zu unterrichten; wir haben nicht alleineinen Rektor oder Vikar oder Anraten in jedemKirchsprcngel des Königreichs, sondern wir habenin jedem dieser Kirchsprcngel vielleicht noch sechsRcligionslehrer, wovon Zeder von einer andernSorte ist als seine vier Kollegen, dergestalt, dassunser Land hinlänglich mit Unterricht jeder Artversorgt ist, kein Mensch dieses glücklichen Landesim Zustande der Unwissenheit leben wird, — unddaher unser Erstaunen um so größer sein muss,wie irgend Jemand, der ein Premierminister diesesglücklichen Landes werden soll, dieses Amt als eineso schwere und schwierige Last ansieht.
Heine 'S Werke. Bd. IN. 6