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3 (1861) Englische Fragmente und Shakspeare's Mädchen und Frauen
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ganz natürlich. Sah ich doch einst in der Mena-geric, wie der König der Thicrc so sehr in maje-stätischen Zorn gcrieth, dass er gewiss manchen un-schuldigen Zuschauer zerrissen hätte, wäre er nichtin einer sichern Konstitution, die ans eisernen Stan-gen verfertigt war, eingesperrt gewesen. Aber wasmich Wunder nahm, war immer der Umstand, dassnach der Erdrosselung des alten Herrn Großvesicrssich immer wieder Jemand fand, der Lust hatte,Großvesicr zu werden.

Jetzt, wo ich etwas älter geworden bin, undmich mehr mit den Engländern als mit ihrenFreunden, den Türken, beschäftige, ergreift michein analoges Erstaunen, wenn ich sehe, wie nachdem Abgang eines englischen Premier-Ministersgleich ein Anderer sich an Dessen Stelle drangt,und dieser Andere immer ein Mann ist, der auchohne dieses Amt zu leben hätte, und auch (Wel-lington ausgenommen) Nichts weniger als einDummkopf ist. Schrecklicher als durch die seideneSchnur endigen ja alle englischen Minister, dielänger als ein Semester dieses schwere Amt ver-waltet. Besonders ist Dieses der Fall seit der fran-zösischen Revolution; Sorg' und Roth haben sichvermehrt in Downingstreet, und die Last der Ge-schäfte ist kaum zu ertragen.